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1956
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- Pachtung eines Betriebes in Eime/Kreis Alfeld
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Ein guter Außendienst war schon damals im Deutschland der Nachkriegszeit
ein erfolgversprechendes Instrument. Die ersten Vertreter für die erfolgreiche
„Müller’s Sollinger Dosenwurst“ waren Reisende. Motiviert mit „Incentives“ in Form
einer Naturalie (eine Dose eigener Wahl ) warben sie für Müller’s Wurst in Lebensmittelgeschäften.
Dann wurden Verkäufer eingestellt. Der Großhandel, wie z.B. Edeka, Spar, Vivo usw., meldeten sich bei
Müller’s um Wurst zu beziehen. Es gab Läden, die schon DM 1.000,-- monatlich Umsatz mit der Wurst machten.
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1956 - 1959
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- Der Umsatz stieg von 10 Schweinen pro Woche auf ca. 35 Schweine pro Tag
- Es wurden überwiegend Konserven hergestellt. Zunächst Konserven für den Lose-Verkauf, danach auch als SB-Ware in kleineren Dosen
- In Eime liefen ca. 10 KFZ.
Es wurde der gesamte norddeutsche Raum, von Schleswig-Holstein bis Göttingen, beliefert.
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Die Nachfrage war schon bald größer, als das mit aller Anstrengung erbrachte Angebot.
Da der Betrieb im Solling „aus allen Nähten platzte“, wurde 1958 die Alte Molkerei in
Ebstorf gekauft und 1959 die Produktion dort aufgenommen. Der Umsatz stieg so, dass
schon 35 Schweine pro Tag fachgerecht zu Wurstspezialitäten in Gläsern und Dosen zerlegt
wurden.
In Folge des Umzugs vom Solling nach Ebstorf in die Lüneburger Heide wurde der Betrieb in
MÜLLER’S HAUSMACHER WURSTWAREN umbenannt, dem heutigen deutschen Marktführer von
Wurstspezialitäten in Gläsern und Dosen.
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1958
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- Kauf der „alten Molkerei“ in Ebstorf
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Juni 1959
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- Umzug nach Ebstorf
- Es wurden ca. 50 Mitarbeiter eingestellt.
- Zunächst wurde in Ebstorf noch geschlachtet, ab 1965 wurde die eigene Schlachtung eingestellt.
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1962
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- Erweiterungsbau / Füllhalle
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1964
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- Erweiterungsbau / Hof, Keller und Versandhalle
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April 1978
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1978 trat der Sohn Helmut Müller jun. als Geschäftsführender Gesellschafter ins Unternehmen ein.
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- Eintritt Helmut Müller jun.
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ERWEITERUNGSBAUTEN ab 1978:
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1983
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1989
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Eingang Verwaltung/ Renovierung Verwaltung/ Bau Wasserbehälter unter Parkplatz/ Umstellung auf zentrale Wasserversorgung
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1992
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- Neubau Sozialgebäude/ Abriß altes Sozialgebäude
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1993
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- Neubau Fleischwarenannahme/ Hofsanierung
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1994/1995
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Anbau: Zerlegung/ Kühlraum/ Wurstküche/ Gerätewäsche/ Büro
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Inbetriebnahme: August.1995
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Fläche Produktion: 600 qm
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Fläche Büro: 100 qm
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Kosten: ca. DM 3 Mio.
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Unermüdlicher persönlicher Einsatz und konsequente Qualitätspolitik waren
immer Voraussetzung des Erfolges in der Herstellung der Erzeugnisse.
Selbst die edlen Teile, wie Schinken und Schultern, kommen in die Wurst.
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1996/97
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Hofüberdachung für Autoklavenwagen
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1999/2000
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Erweiterung Lager, Produktion Büro (BL )
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2004
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August 2007
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Übernahme sämtlicher Gesellschaftsanteile durch Dipl. Ing.
Franz-Josef Hermes und Dipl. Kfm. Christoph Baumgärtner im Wege einer klassischen Nachfolgeregelung.
Umfirmirung in heute Müllers's Hausmacher Wurst GmbH & Co. KG
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Heute beträgt die Tagesproduktion, in der nach EG-Normen modernisierten Betriebsstätte
rund 50 Tonnen. Die Ware in Gläsern und Dosen, wovon der bekannteste Artikel das „HEIDEFRÜHSTÜCK®“ ist,
das auch im Bedienungsbereich und über die SB-Kühltheke verkauft wird, wird hauptsächlich in Deutschland
aber auch im Ausland vermarktet. Rund 150 Mitarbeiter werden beschäftigt, wovon 20 im Außendienst,
20 in der Verwaltung und 112 in der Produktion tätig sind.
Wären im ersten Jahr des Bestehens nicht eines Tages die Därme ausgegangen, so dass ein paar Dosen
als Notnagel herhalten mussten, hätte es vielleicht nie die Spitzenprodukte aus der Lüneburger
Heide in Dosen und Gläsern gegeben.
Müller’s Hausmacher Wurst beliefert nicht nur den gesamten deutschen Lebensmittelhandel,
auch der stetig wachsende Export, vornehmlich in EU-Länder, spricht für die Beliebtheit der
Wurstwaren weit über die Landesgrenzen hinaus.
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